Kanada

Red Cliff Farm

Reiseblog - Weite Ferne, Kanada

Gestern Morgen bin ich bei Kathryn und Greg auf der Red Cliff Farm angekommen. Um 5 Uhr morgens, hat mich der Greyhound in Kitwanga abgesetzt. Natuerlich musste es wie verrueckt regnen, aber zum Glueck gab es dort eine Tankstelle am Highway und ich war wenigstens trocken. Kathryn meinte, sie wuerde mich um 7:30 abholen. Also hiess es warten.

Ich habe mich waermer angezogen und es mir so gut es geht gemuetlich gemacht. Zum Glueck kamen Kathryn und Greg schon eine Stunde spaeter und ich musste nicht laenger draussen warten.Jetzt bin ich hier mal wieder im Nirgendwo. Kathryn und Greg leben hier draussen und ihr Traum ist es, komplett selbstversorgend zu werden. Es gibt einen grossen Garten, Huehner, zwei Gaense und ein paar Fruchtbaeume. Die beiden sind herzallerliebst und froh, dass ich da bin, da es jetzt im Fruehling viel zu tun gibt. Die letzten beiden Tage habe ich mit Unkraut jaeten verbracht. Ziemlich langweilig, aber es muss nun mal gemacht werden und Kathryn und Greg sind beide sehr dankbar, dass ich es mache, da sie am Zaeune bauen sind, um den Hund aus den Beeten zu halten.Landschaftlich ist hier mal wieder alles anders. Zwar sind es immer noch Berge und Wald, aber es gibt mehr Laubbaeume, vor allem Birke, und frisches gruen ist ueberall zu sehen. Die Farm wird "bewacht" vom Seven Sistern Mountain, der wirklich ziemlich beeindruckend ist! Das Wetter hier ist sehr launisch und wechselt von strahlendem Sonnenschein zu Regen innerhalb von Sekunden.Ich wohne mit im Wohnhaus und habe ein Zimmer fuer mich. Die Arbeit ist jetzt nicht wirklich aufregend, aber es freut mich, dass ich den beiden helfen kann, ihren Traum zu verwirklichen, beziehungsweise dafuer zu sorgen, dass sie in der Lage sind, ihr ganzes Gemuese anzubauen. Schafe und Ziegen sollen noch folgen und einige Bienenvoelker werden in den naechsten Wochen mit auf die Farm kommen. Am Dienstag soll es Gaense Nachwuchs geben, darauf freue ich mich schon und ich hoffe, dass der Gaense Papa dann etwas weniger aggressiv ist, vor dem muss man sich echt in acht nehmen und immer schoen hinter sich gucken, weil der in letzter Zeit ganz gerne uns Menschen anfaellt, um sein Nest zu beschuetzen.